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Leberprobleme beim Pferd

Du lässt eine Routineuntersuchung der Blutwerte bei deinem Pferd machen und auf einmal kommen dort erhöhte Leberwerte raus!

Leberprobleme beim Pferd

Was nun??

Woran kann es liegen?

Was kann ich tun?

Erst einmal ist Ruhe bewahren angesagt und niemandem einen Vorwurf machen!

Wenn der Liebling nicht ok ist, geht vielen Menschen sprichwörtlich gesagt:“der Arsch auf Grundeis“

Inhaltsverzeichnis

  1. Aufgaben der Leber
  2. Symptome bei Leberproblemen
  3. Ursachen für Leberprobleme
  4. Naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten

Aufgaben der Leber

Die Leber hat vielfältige Aufgaben im Stoffwechsel. Dazu zählen:

  • Entgiftung von Schadstoffen (Medikamente, Gifte etc.)
  • Speicher für Zucker (Glucose wichtig für die Energie)
  • Produktion der Blutgerinnungsfaktoren und Bluteiweiße (Blutgerinnung und Transporte etc.)
  • Produktion der Gallensäuren (wichtig für die Fettverbrennung)
  • Aufbau und Abbau von Vitaminen, Spurenelemente, Enzymen oder Hormonen

Symptome bei Leberprobleme

Die Leber selbst hat keine Schmerzrezeptoren also zeigt sich ein Problem mit der Leber nicht so einfach.

Symptome können sein:

  • Leistungsminderung (dein Pferd arbeite nicht mehr so freudig mit = Energiestoffwechsel)
  • Durchfall oder Koliken (durch verminderte Produktion der Gallensäuren)
  • Aggressivität gegenüber den Artgenossen (wenn du dich müde und schlapp fühlst, kann das auch mal auf die Laune schlagen)
  • Übermäßiges Schwitzen (jede Anstrengung kostet mehr Kraft)
  • Juckreiz in der Haut oder grundsätzlich Hautprobleme (Mauke, Ekzeme etc.)

Ursachen für Leberprobleme beim Pferd

Mögliche Ursachen können sein:

  • Kurz zuvor verabreichte Medikamente, Wurmkuren etc.
  • Trinkwasser (Schwermetalle)
  • Schimmel
  • Düngemittel
  • Giftige Pflanzen z.B. Jakobskreuzkraut oder aber auch die Samen und Blätter vom Ahorn)
  • Parasiten (z.b.Leberegel)
  • Falsche Fütterung
  • Stress (mir ist eine Laus über die Leber gelaufen, oder mir kommt die Galle hoch)
  • Infektionskrankheiten
  • Tumore und einiges mehr

Für viele Ursachen kann weder ein Stallbetreiber noch ein Besitzer etwas dafür. Durch eine gute Zusammenarbeit kann allerdings man der Ursache auf den Grund gehen. Eine vernünftige Zusammenarbeit zwischen Besitzer, Tierarzt, Stallbetreiber ist gefragt.

 

Naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten

 

Naturheilkundlich kann man auch einiges tun. Wie oben schon gibt es einige Kräuter.

Man auch noch zusätzlich mit entsprechenden Homöopathika unterstützen.

Im Frühjahr und im Herbst macht es Sinn den Stoffwechsel mit Kuren zu unterstützen die auch unsere Entgiftungsorgane anregen.

Natürlich kann man erst einmal die Leber unterstützen, Es gibt hervorragende Kräuter, die der Leber Gutes tun! (Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn etc.) Nach spätestens 6 Wochen Kräutergabe sollte noch einmal Blut abgenommen werden und die Werte überprüft werden. Viele Pferde tun sich mit dem Fellwechsel etwas schwerer und im Frühjahr und Herbst sind häufig schon alleine dadurch die Werte erhöht.

Eine Lebererkrankung sollte ernst genommen werden!

Bitte habt auch immer im Kopf, dass die Werte kurz nach einer Wurmkur und Impfung erhöht sein können. Das sollte nach kurzer Zeit jedoch wieder in Ordnung sein.

Sind die Werte dann immer noch zu hoch muss nach der Ursache geforscht werden.

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