Beziehungsstress: Diese 10 Dinge helfen

Beziehungsstress das muss nicht sein! Diese Tipps und Tricks können dir helfen Stress zu vermeiden oder zu beheben.

  • klare Regeln aushandeln

(z.B. beim Haushalt wer macht was, wann und wie oft) Manchmal hilft es sich zusammen zu setzen und einen Plan zu erstellen. 

So haben wir das geregelt!

Meine Kinder und ich haben viele Jahre eine Familiensitzung gehalten.Diese Sitzung fand einmal die Woche statt. Wir sind uns in den Sitzungen wie gleichwertige Partner begegnet. Die “Tagesordnungspunkte”haben wir vor der Sitzung fest gelegt. Jeder machte sich vorher Gedanken, was besprochen werden sollte. Ich habe z.B. zum Thema Haushalt alle anfallenden Aufgaben aufgelistet.

Jeder hat sich eine Aufgabe ausgesucht. Im Schnitt hat jedes Kind eine Aufgabe von 15-30 Minuten täglich gehabt. Als Plan kannst du einen einfachen Stundenplan nehmen. Dort kannst du bequem alles auflisten.

Diese Regelung kann auch durchaus mit dem Partner gut funktionieren.

Vorteil: Man muss nur auf den Plan schauen und weiß welche Aufgaben erledigt werden müssen. Die tägliche Diskussion fällt weg!

Wichtig!!!Freundlicher werschätzender Umgang! Keine Vorwürfe! Begegnet euch wie Freunde es tun würden.

  • Richtig kommunizieren will gelernt sein!

Sowohl im Streit als auch in der täglichen Kommunikation ist ein respektvoller Umgang sehr wichtig. Ich nehme das Thema gerne zu mir.

Was bedeutet das jetzt genau? Vielleicht ist diese Lösung auch eine Möglichkeit für dich!

Im Streit oder bei einem Kritikpunkt spreche ich davon, wie ich mich in der Situation fühle.

Ich-Botschaften sind besser als Du-Botschaften

Konflikte entstehen oft durch unbewusst ausgesendete Signale. Mit Ich-Botschaften bringen  wir den Gesprächspartner in eine Situation wo er das Gefühl hat, sich verteidigen zu müssen.

Hier ein Beispiel:

Ich (Botschaft) sage: „Ich fühle mich verletzt.“

Das fühlt sich für mein Gegenüber ganz anders an als wenn ich sage:

 „Du (Botschaft) hast mich beleidigt (oder ähnliches)“.

In dem Moment, wo ich mein Gefühl ausdrücke, gebe ich dem Gegenüber eine Chance die Dinge richtig zu stellen. Vielleicht hat er oder sie es gar nicht so gemeint. Möglicherweise habe ich auch etwas in den “falschen Hals” bekommen. So bekommt hat mein Gegenüber die Möglichkeit dies klar zu stellen.

Das ist eine Kommunikationsstrategie, mit der ich sowohl in meiner Arbeit, mit meinen Kindern und meinem Mann gut klar komme.

Diese Strategie musste ich auch üben. Sie war mir nicht in die Wiege gelegt.

  • Keine alten Kamellen aufwärmen

Wichtig im Streit ist!

Bleibe beim aktuellen Thema. Wärme keine alten Kamellen wieder auf. Das verschlimmert den aktuellen Streit unnötig.

Besonders wir Frauen können das gut! Einmal im Streit, kramen wir Sachen hoch, wo wir uns vor 3 Monaten schon drüber geärgert haben.

Warum tun wir das? Manchmal ärgern wir uns. Es ist aber nur eine Kleinigkeit. Die sprechen wir nicht an. Wir wollen ja auch nicht als ständige Meckerziege da stehen.

Dann kommt die nächste Kleinigkeit und wir schlucken wieder! Und so weiter!

Auf diesen heruntergeschluckten Ärger kommt  immer wieder was drauf. Irgendwann ist das Maß voll! Dann knallt es! Alles was wochenlang runter geschluckt wurde kommt jetzt raus.

So kannst du das vermeiden!

Sprech die Dinge rechtzeitig an. Lass nicht erst die Stimmung hoch kochen. Wenn das Fässchen nicht rechtzeitig leer gemacht wird, läuft es irgendwann über.

  • Zeigt euch auch dass ihr euch lieb habt

Leider vergessen wir viel zu häufig dem geliebten Menschen zu sagen, dass man ihn liebhat.

Kritisiert wird ja immer sehr schnell. Viele Paare sagen sich viel zu selten, dass sie sich liebhaben.

  • Lobe die Dinge die gut laufen

Läuft etwas gut, dann ist das für uns schnell selbstverständlich.

Richte deine Augen mehr auf das, was gut ist und halte nicht an schlechtem fest (nennt sich positives Denken).

Ein Beispiel:

Es ist die Aufgabe deines Mannes oder deiner Frau, den Müll raus zu bringen. Lobe ihn oder sie mal dafür und sage danke. Du wirst sehen, wie positiv sich das auf die Stimmung von euch beiden auswirken kann.

Lob tut auch dem der es ausspricht gut!

  • Nehmt euch ganz bewusst Zeit füreinander

Bei Paaren mit kleinen Kindern kommt häufig die Zweisamkeit zu kurz. Seit das Baby da ist, dreht sich alles um den kleinen Zwerg. Die Uhr schlägt “Baby”. Die Mama schaut total verliebt das Baby an. Ein kleines Wunder! Aber was ist mit dem Vater? Früher wurde er so verliebt angesehen.

Organisiert einen Babysitter und geht gemeinsam essen.

Ihr könnt das Baby schlecht abgeben, weil es vielleicht gestillt wird?

  • Bestellt das Essen nach Hause.
  • Deckt den Tisch gemütlich und romantisch. 
  • Macht Kerzen an und ihr werdet sehen, wie gut das der Beziehung tut.
  • kleine Aufmerksamkeiten erhalten die Freundschaft

Das muss nichts Wildes sein und es muss nichts Teures sein.

Hier ein paar Ideen:

  • koche sein/Ihr Lieblingsessen
  • überrasche deinen Lieblingsmenschen mit einer Tasse Tee oder Kaffee (z.B. am Schreibtisch) Nicht groß fragen, einfach machen!
  • Serviere mal wieder ein Frühstück im Bett

Oft sind es die kleinen Dinge, die Großes bewirken können.

  • Seid ehrlich zu einander! Steht zu euren Gefühlen!

Wenn es dir nicht gut geht (Kopfschmerzen, Magenschmerzen oder auch psychisch), sprich drüber!

Ein Beispiel:

Ich sage dann: „Mir geht es heute nicht so gut. Ich bin gereizt und genervt und weiß nicht warum.“

Dann ist irgendwie “die Luft raus”  und mir geht es nach der Äußerung besser.

Manchmal entschuldige ich mich schon im Voraus, falls ich mich mal im Ton vergreifen sollte.

Sei ehrlich, wenn dir ein Missgeschick passiert ist; Shit happens!

Jedem geht mal was schief und jeder macht mal einen Fehler. Hab aber dann den “Arsch in der Hose” den Fehler zuzugeben.

Ist nicht immer einfach zu sagen: „Ich habe Scheiße gebaut“ Aber für den Partner ist es sehr verletzend, wenn er später erfährt, dass er einer Notlüge aufgesessen ist.

Mit einer schlechten Wahrheit kann sich dein Lieblingsmensch besser arrangieren als mit einer “Notlüge”

  • “Entschuldigung”ein kleines Wort mit großer Wirkung!

Ist mal etwas nicht so gelaufen ist wie es sollte?

Hast du einen Fehler gemacht, oder dich im Ton vergriffen?

Eine Entschuldigung fällt vielen schwer.

Dabei können diese kleinen Worte: „Es tut mir leid“ so viel wieder gut machen. Keiner von uns ist eine Maschine. Wir alle sind fehlbar.

Einen Fehler zugeben können, das ist in meinen Augen, wahre Stärke.

  • Redet miteinander!

Nicht reden ist der Anfang vom Ende.

Es wird viel geredet, aber nicht miteinander.

Wer bringt die Kinder zur Schule oder zum Training? Wer holt sie wieder ab? 

Die alltäglichen Dinge werden besprochen! Das was die Beziehung belastet, spricht keiner an.

Wichtig!

Sich frühzeitig zusammen setzen und über die Dinge zu plaudern die wirklich belasten.

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